9. September 2016

Zu Guttenberg: Ehrenamt wichtiger Pfeiler für nachhaltige Waldwirtschaft

Waldeigentümer mit eigenem Stand beim Bürgerfest des Bundespräsidenten in Berlin / AGDW – Die Waldeigentümer präsentiert sich mit Waldbesitzerverband Niedersachsen und Waldmärkern aus Uelzen im Park von Schloss Bellevue / Pre-Opening der Imagekampagne „Wald – natürlich nutzen“

Heute und morgen (9. und 10. September 2016) präsentieren sich die Waldeigentümer zum ersten Mal mit einem eigenen Stand beim Bürgerfest des Bundespräsidenten im Park von Schloss Bellevue. Im Zentrum der Veranstaltung, auf der sich rund 40 Unternehmen und Institutionen vorstellen, steht das Ehrenamt. „Das ehrenamtliche Engagement ist ein wichtiger Pfeiler für unsere nachhaltige Waldbewirtschaftung und Ausdruck unserer starken Verbundenheit zum Wald“, sagte Philipp Freiherr zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer. „Die vielen öffentlichen Leistungen und das Engagement gerade in unseren Verbandsstrukturen wären ohne das Ehrenamt undenkbar.“

Am Stand stellen sich der Bundesverband, die AGDW – Die Waldeigentümer, gemeinsam mit dem Waldbesitzerverband Niedersachsen und den Waldmärkern, einer Forstwirtschaftlichen Vereinigung mit rund 2600 Waldeigentümern aus Uelzen, vor. „Das Bürgerfest ist eine hervorragende Gelegenheit, die ehrenamtlichen Leistungen in unserer Branche zu würdigen“, sagte der Präsident des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen, Norbert Leben.

Bei dieser Gelegenheit findet das Pre-Opening der Imagekampagne „Wald – natürlich nutzen“ statt. Mit dieser Kampagne möchten die Waldeigentümer die Stärken der Waldwirtschaft – ihren Beitrag zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Wertschöpfung – deutlich machen. Am Stand der Waldeigentümer werden daher die ersten Motive vorgestellt.

Auch in der Waldbewirtschaftung spielt das Ehrenamt eine wichtige Rolle. So wären viele Aktivitäten – von Baumpflanzaktionen über Angebote rund um Waldbildung und Waldbegehungen bis zum freiwilligen Engagement in den Verbandsstrukturen – undenkbar. „Unser Verband lebt von der Spitze bis zur Basis vom ehrenamtlichen Einsatz seiner Mitglieder“, sagte zu Guttenberg. „Dieser Einsatz, der meist über das Notwendige hinausgeht, kommt der ganzen Gesellschaft zu Gute und zeigt unsere tiefe Verbundenheit mit dem Wald und seiner Bewirtschaftung.“

Dabei seien die Motivationen so vielfältig wie die Waldeigentümer: Die einen fühlen sich verbunden, weil sie auf dem Land aufgewachsen sind und den Wald für sich entdeckt haben. Die anderen, weil sie einen Wald als Familienbetrieb bereits in achter oder zehnter Generation bewirtschaften und von der Bewirtschaftung leben. Wiederum andere engagieren sich als urbane Erben in ihrem Kleinprivatwald und sind Mitglied in einer Forstbetriebsgemeinschaft. „Der gemeinsame Nenner ist die Leidenschaft und das Wertegerüst der nachhaltigen Forstwirtschaft in Deutschland mit ihren drei Säulen Ökonomie, Ökologie und Soziales“, so der AGDW-Präsident.

Ein Rückgrat der Forstwirtschaft in Deutschland sind Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse wie die Waldmärker aus Niedersachsen mit Sitz in Uelzen. Für rund 2600 Mitglieder – überwiegend Kleinprivatwaldbesitzer – wird Unterstützung für die Waldbewirtschaftung geboten: von der Baumpflanzung und Biotoppflege über die Holzernte bis zum Holzverkauf. „Wir lieben unseren Wald: er schützt das Klima, liefert Rohstoffe, ist Heimat vieler Tiere und Pflanzen, und er sichert unseren Familien ein Einkommen“, sage Klaus Koopmann, Vorstandsvorsitzender der Waldmärker. „Wir freuen uns darüber, dass wir unsere Verbundenheit zum Wald in das Bürgerfest des Bundespräsidenten hineintragen können.“

12. September 2016

Bundespräsident erhielt Baumscheibe mit eigenen Zitaten als Geschenk von den Waldeigentümern

Bürgerfest 2016: Viele Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden besuchten Stand der Waldeigentümer

Am vergangenen Wochenende haben sich die AGDW – Die Waldeigentümer gemeinsam mit dem Waldbesitzerverband Niedersachsen und den Waldmärkern, einer Forstwirtschaftlichen Vereinigung mit rund 2600 Waldeigentümern aus Uelzen, zum ersten Mal mit einem eigenen Stand auf dem Bürgerfest des Bundespräsidenten präsentiert. Bundespräsident Joachim Gauck hatte während seines Rundgangs auch diesen Stand besucht. Dort hatte ihm AGDW-Präsident Philipp zu Guttenberg eine Baumscheibe übergeben, die mit Zitaten des Bundespräsidenten versehen war. Als ein sehr „originelles Geschenk“ hatte Joachim Gauck die Baumscheibe bezeichnet, die von einer 250 Jahre alten mecklenburgischen Eiche stammt. „Mit dieser Baumscheibe haben wir ein Geschenk ausgesucht, das für Verwurzelung und für die Verbundenheit zum Wald steht“, sagte zu Guttenberg.

Für die Waldeigentümer war das Bürgerfest ein großer Erfolg. Am ersten Tag haben viele Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden – darunter Bundestagsabgeordnete unterschiedlicher Fraktionen – den Stand besucht. Am zweiten Tag hat sich eine Vielzahl interessierter Bürgerinnen und Bürger rund um die Themen der nachhaltigen Waldbewirtschaftung informiert. „Wir hatten viele gute Gespräche, in denen wir unsere nachhaltige Forstwirtschaft erklären und die Themen unseres Verbandes vorstellen konnten“, so der AGDW-Präsident.

Am Stand hatten sich der Bundesverband, Bei dieser Gelegenheit fand das Pre-Opening der Imagekampagne „Wald – natürlich nutzen“ statt. Mit dieser Kampagne möchten die Waldeigentümer die Stärken der Waldwirtschaft – ihren Beitrag zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Wertschöpfung – deutlich machen. Am Stand der Waldeigentümer wurden daher die ersten Motive vorgestellt.

Im Zentrum des Bürgerfestes stand das ehrenamtliche Engagement. „Das ehrenamtliche Engagement ist ein wichtiger Pfeiler für unsere nachhaltige Waldbewirtschaftung und Ausdruck unserer starken Verbundenheit zum Wald“, sagte zu Guttenberg. „Die vielen öffentlichen Leistungen und das Engagement gerade in unseren Verbandsstrukturen wären ohne das Ehrenamt undenkbar.“ Mit ihrem Stand zählte die AGDW zu den 40 Unternehmen und Institutionen, die sich in diesem Jahr auf dem Bürgerfest vorgestellt haben.