Was ist ein Forstwirtschaftlicher Zusammenschluss?

Das Bundeswaldgesetz unterscheidet die Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse (FZ) in anerkannte Forstbetriebsgemeinschaften, Forstbetriebsverbände und anerkannte Forstwirtschaftliche Vereinigungen. Sie alle sind Ansprechpartner für hunderttausende Waldbesitzer in ganz Deutschland.

Entstehung

Historisch entstanden sind diese forstwirtschaftlichen Organisationen in den einzelnen Bundesländern in verschiedenen Zeiträumen. Fortwährend werden neue Zusammenschlüsse gegründet, es gibt aber auch viele, die bereits seit mehreren Jahrzehnten bestehen und ihre Mitglieder über viele Generationen hinweg unterstützen. Die Entwicklung der Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse schreitet stetig voran – besonders erwähnenswert dabei ist der Ausbau der Forstwirtschaftlichen Vereinigungen zu professionellen Dienstleistern für den kleinen Waldbesitz.

Unterstützung für den Kleinprivatwald

Der Kleinprivatwald braucht Unterstützung: dazu zählen die nachhaltige Bewirtschaftung der Waldflächen – von Neupflanzung über Waldwegebau bis hin zu Planung und Durchführung der Holzernte -, die bei einer Vielzahl kleiner Flächen deutlich schwieriger ist als bei großen zusammenhängenden Waldflächen. Somit ist die Bewirtschaftung in der Regel sehr viel aufwändiger. Durch die Bündelung von finanziellen und menschlichen Ressourcen sowie aufgrund der Zusammenfassung der Produktionsfläche können die FZ den Waldeigentümern eine kompetente Beratung sowie Dienstleistungen anbieten und die nachhaltige Waldbewirtschaftung auch auf kleinen Waldflächen durchführen. Diese Vorteile kann der einzelne kleine Waldbesitzer ohne den Zusammenschluss oftmals nicht nutzen. Die Leistungen, die dem Waldbesitzer im Einzelnen geboten werden, sind in der Regel in der Satzung des Forstwirtschaftlichen Zusammenschlusses festgeschrieben.

 

Der Initiativkreis Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse (IK)

Der IK wurde im Jahr 2011 beim 09. Bundeskongress für Führungskräfte Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse (BuKo) in Wernigerode gegründet.

Ziel dieser Initiative ist die Verstärkung der Interessenvertretung der Waldeigentümer auf Bundesebene – und zwar speziell für den Kleinprivatwald und dessen Zusammenschlüsse. Um diese Unterstützung gezielt zu steuern, schufen AGDW und IK ab dem 01. März 2013 die Stelle „Referentin des Initiativkreises Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse“ – seit diesem Tag ist die studierte Försterin Claudia Heyn für den Kleinprivatwald und dessen Zusammenschlüsse in Berlin tätig → http://www.waldeigentuemer.de/initiativkreis-fwz

Kontakt: Claudia Heyn, Referentin des Initiativkreises Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse, Tel.: 030-311 6676 43, cheyn@waldeigentuemer.de