Die gesamte Wertschöpfungskette im Cluster Forst und Holz trägt zum Klimaschutz bei: Jeder Baum, der geerntet wird und Platz für einen neuen macht, unterstützt die Reduktion von Kohlendioxid. Jedes Holzprodukt wiederum, das aus einem Baum hergestellt wird, fungiert als dauerhafter Kohlendioxidspeicher und ersetzt andere energieintensive Baustoffe. So entlastet jeder verbaute Kubikmeter Holz die Atmosphäre um eine Tonne CO2. Wald und Holz sind daher die ökologische Ressource schlechthin. Holzprodukte, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen, leisten einen entscheidenden Beitrag zur Absenkung der Treibhausgasemissionen.

Die Stärkung der Holzproduktion ist daher ein hochinnovatives Zukunftsfeld, da Holz gerade in Deutschland noch viel stärker für den Hausbau, für Möbel und andere Alltagsprodukte eingesetzt werden könnte. So gibt es in Deutschland gerade für den Holzbau ein enormes Wachstumspotenzial: Der Holzbau muss aus der Nische herausgeholt werden und durch die Verknüpfung von Klimaschutz und gesundem Wohnen zu einem Leitmotiv im Bausektor werden. Während es laut der Berufsorganisation Holzbau bei den privaten Wohngebäuden in Deutschland eine Holzbauquote von gerade mal rund 15 Prozent gibt, liegt diese in Österreich bei 39 und in Schweden gar bei 55 Prozent.

Wussten Sie schon?
Das erste Fahrrad war aus Holz. Der Erfinder: Karl Freiherr von Drais, ein deutscher Forstbeamter.