Als eine Art Wald-TÜV ist das Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (PEFC) die weltweit größte und einzig unabhängige Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein internationales Zertifizierungssystem. Waldbesitzer und Unternehmen, die sich nach dem PEFC zertifizieren lassen, machen deutlich, dass ihre Wertschöpfung auf einem ökologischen und sozialen Fundament basiert. So wird unter anderem

  • nicht mehr Holz geschlagen als nachwächst,
  • wo Bäume gefällt werden, wird wieder aufgeforstet,
  • die Artenvielfalt bleibt erhalten.

Die Waldeigentümer unterstützen das PEFC, das seinen Hauptsitz in Genf hat.

In Deutschland gibt es zwei dominierende Zertifizierungssysteme: Zwei Drittel der Wälder – rund 7,4 Millionen Hektar – und damit über 7.500 Betriebe sind bereits PEFC‐zertifiziert, weltweit werden über 245 Millionen Hektar Waldfläche nach den Kriterien bewirtschaftet. Weniger verbreitet ist das FSC‐Siegel (Forest Stewardship Council): Nur knapp fünf Prozent der Waldfläche Deutschlands ist aktuell nach diesem Standard zertifiziert.

Das PEFC wurde 1999 von den Waldeigentümern in Europa auf Grundlage der Kriterien der Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa ins Leben gerufen. Hinter PEFC steht heute die größte globale Zertifizierungsorganisation zur Sicherung der nachhaltigen Forstwirtschaft. PEFC-zertifizierte Produkte garantieren dem Verbraucher, dass Holzprodukte wie Möbel, Spielzeug oder Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. Das ist nicht nur am Logo zu erkennen, das auf den Produkten oder der Verpackung zu finden ist. Die PEFC-Zentrale in Stuttgart veröffentlicht die Unternehmen, die PEFC-zertifizierte Produkte herstellen.

www.pefc.de