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Von der Marwitz: Pakt für den Wald muss für Rettung der Wälder sorgen
Internationaler Tag des Waldes 2019: AGDW-Präsident mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner bei Baumpflanzaktion in Brandenburg  „Die Rettung und Stabilisierung unserer Wälder
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Junge Waldeigentümer gründeten sich neu in Berlin
Im Januar trafen sich rund 25 Interessierte zur Gründung der „Jungen Waldeigentümer – AGDW“ in Berlin.  Ziel soll es sein,
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Die Waldwirtschaft

Von den 11,4 Millionen Hektar Wald in Deutschland sind 67 Prozent Privatwald sowie Kommunal- und Körperschaftswald. Fast die Hälfte (48 Prozent) der 11,4 Millionen Hektar sind Privatwald. Dabei bestehen erhebliche regionale Unterschiede. Der Anteil des Privatwaldes reicht von 24 Prozent in Hessen bis 67 Prozent in Nordrhein-Westfalen. Er überwiegt häufig in den dünner besiedelten ländlichen Regionen. Der Privatwald in Deutschland ist überwiegend klein strukturiert und zersplittert. Rund die Hälfte der Privatwaldfläche teilen sich Betriebe mit weniger als 20 Hektar. Nur 13 Prozent des Privatwaldes gehören zu Betrieben mit einer Größe über 1.000 Hektar. Die Eigentumsstrukturen haben sich historisch und regional unterschiedlich entwickelt. Die Klein- und Kleinstwaldflächen in Privatbesitz sind vielfach im Zuge der historischen bäuerlichen Besiedelung oder durch Erbteilung, Teilung der Allmende oder Aufforstung landwirtschaftlicher Flächen entstanden.
Deutschland ist mit rund 11,4 Millionen Hektar zu einem Drittel bewaldet. Die Waldfläche hat sich zwischen 2002 und 2012 nur wenig verändert. In der Summe hat die Waldfläche um rund 50.000 Hektar zugenommen. Der Wald enthält rund 93 Millionen Bäume mit ökologisch bedeutsamen Baummerkmalen und gut 224 Millionen Kubikmeter Totholz. Es wächst mehr Holz nach, als wir nutzen können. So hat Deutschland größere Holzvorräte als Schweden oder Finnland. Rund 90 Milliarden alte und junge Eichen, Fichten, Kiefern, Buchen und seltenere Baumarten prägen den Wald in Deutschland.
Die Eigentümer des Waldes bestehen aus drei großen Gruppen: die Körperschaften (z.B. Kirchen) und Kommunen verfügen über 19 Prozent des Waldes, Bund und Länder über 33 Prozent und die privaten Waldeigentümer über 48 Prozent. Die größte Eigentümergruppe sind damit die rund zwei Millionen privaten Waldeigentümer, die mit ihrer multifunktionalen, nachhaltigen Forstwirtschaft etwa die Hälfte der deutschen Waldfläche bewirtschaften. Die AGDW setzt sich für die Interessen der privaten Waldeigentümer sowie der Körperschaften und Kommunen ein.
Neben seinen Funktionen als Kohlenstoffsenke, Klimaschützer und Erholungsgebiet ist der Wald in Deutschland ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Das Cluster Forst und Holz bietet rund 1,2 Millionen Menschen in fast 130.000 Betrieben Arbeit und steht für rund 180 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr.

Themen

Dem Wald in Deutschland geht es gut. So gut wie nie zuvor in der modernen Zeit: Die dritte Bundeswaldinventur belegt, dass er nie artenreicher, stabiler und vielfältiger war als heute.Mehr
Als eine Art Wald-TÜV ist das Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (PEFC) die weltweit größte und einzig unabhängige Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein internationales Zertifizierungssystem. Mehr
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Zahlen und Fakten

Privat-, Kommunal- und Körperschaftswald
67 %
Staatswald 33%

Imageprojekt Waldhelden

Luhn_PEFC
Wussten Sie schon?
Die größte Waldeigentümergruppe bilden die rund 2 Millionen privaten und kommunalen Waldbesitzer.

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Der Wald in Deutschland hat seit dem 1.1.2011

 

Tonnen CO2 aufgenommen.

Empfang der Waldeigentümer am 17.01.2019

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Wald natürlich nutzen: Deutschlands grünster Wirtschaftszweig
Plakat „Deutschlands grünster Wirtschaftszweig“
DIN A1 (59,4 cm x 84,1 cm)
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