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Wald muss von CO2-Abgabe profitieren
Anlässlich der Themenwoche Nachhaltigkeit im Deutschen Bundestag haben heute die AGDW – Die Waldeigentümer gemeinsam mit den Familienbetrieben Land und
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Feuerwehrverband und Waldeigentümer warnen vor Waldbränden
Der Deutsche Feuerwehrverband und die AGDW – Die Waldeigentümer warnen vor zunehmenden Waldbränden, die seit der Dürre im Sommer 2018
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Der Klimawandel ist in den Wäldern angekommen. Die Dürre im vergangenen Jahr 2018, die vorangegangenen Stürme und die anhaltende Trockenheit in 2019 haben dem Wald in Deutschland zugesetzt. Eine ganze Kette aus Stürmen, Dürre, Trockenheit und Schneebruch hat zu einer Jahrhundertkatastrophe in den Wäldern geführt.Mehr
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Zahlen und Fakten

Privat-, Kommunal- und Körperschaftswald
67 %
Staatswald 33%

Jahresbericht 2019

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Die Waldwirtschaft

Von den 11,4 Millionen Hektar Wald in Deutschland sind 67 Prozent Privatwald sowie Kommunal- und Körperschaftswald. Fast die Hälfte (48 Prozent) der 11,4 Millionen Hektar sind Privatwald. Dabei bestehen erhebliche regionale Unterschiede. Der Anteil des Privatwaldes reicht von 24 Prozent in Hessen bis 67 Prozent in Nordrhein-Westfalen. Er überwiegt häufig in den dünner besiedelten ländlichen Regionen. Der Privatwald in Deutschland ist überwiegend klein strukturiert und zersplittert. Rund die Hälfte der Privatwaldfläche teilen sich Betriebe mit weniger als 20 Hektar. Nur 13 Prozent des Privatwaldes gehören zu Betrieben mit einer Größe über 1.000 Hektar. Die Eigentumsstrukturen haben sich historisch und regional unterschiedlich entwickelt. Die Klein- und Kleinstwaldflächen in Privatbesitz sind vielfach im Zuge der historischen bäuerlichen Besiedelung oder durch Erbteilung, Teilung der Allmende oder Aufforstung landwirtschaftlicher Flächen entstanden.
Deutschland ist mit rund 11,4 Millionen Hektar zu einem Drittel bewaldet. Die Waldfläche hat sich zwischen 2002 und 2012 nur wenig verändert. In der Summe hat die Waldfläche um rund 50.000 Hektar zugenommen. Der Wald enthält rund 93 Millionen Bäume mit ökologisch bedeutsamen Baummerkmalen und gut 224 Millionen Kubikmeter Totholz. Es wächst mehr Holz nach, als wir nutzen können. So hat Deutschland größere Holzvorräte als Schweden oder Finnland. Rund 90 Milliarden alte und junge Eichen, Fichten, Kiefern, Buchen und seltenere Baumarten prägen den Wald in Deutschland.
Die Eigentümer des Waldes bestehen aus drei großen Gruppen: die Körperschaften (z.B. Kirchen) und Kommunen verfügen über 19 Prozent des Waldes, Bund und Länder über 33 Prozent und die privaten Waldeigentümer über 48 Prozent. Die größte Eigentümergruppe sind damit die rund zwei Millionen privaten Waldeigentümer, die mit ihrer multifunktionalen, nachhaltigen Forstwirtschaft etwa die Hälfte der deutschen Waldfläche bewirtschaften. Die AGDW setzt sich für die Interessen der privaten Waldeigentümer sowie der Körperschaften und Kommunen ein.
Neben seinen Funktionen als Kohlenstoffsenke, Klimaschützer und Erholungsgebiet ist der Wald in Deutschland ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Das Cluster Forst und Holz bietet rund 1,2 Millionen Menschen in fast 130.000 Betrieben Arbeit und steht für rund 180 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr.

Positionen

12-Punkte-Maßnahmenplan für den Wald

Berlin, Juli 2020. Die Corona-Pandemie wird Deutschland und Europa verändern. Die Politik ist daher gut beraten, den Blick für das Cluster Forst & Holz und damit für den Klimaschutz sowie für dringend notwendige konjunkturelle Maßnahmen zu schärfen.

Im Zusammenhang mit den Hilfsmaßnahmen von Europäischer Union, von Bund und Ländern zur Bewältigung der Corona-Pandemie wird immer wieder auf die Systemrelevanz verschiedener Bereiche der Wirtschaft verwiesen. Der Wald aber ist weit mehr als systemrelevant. Er ist Klimaschützer und sichert unsere Lebensgrundlage. Ohne unsere Wälder verändern sich die Lebensbedingungen auch in Deutschland: Schließlich produziert der Wald Sauerstoff, er sorgt für sauberes Trinkwasser, entzieht der Atmosphäre Kohlendioxyd und speichert den darin enthalten Kohlenstoff. Der Wald ist Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, er ist Erholungsort, er schützt vor Lärm und Bodenerosion.

Unsere Wälder erleben zurzeit eine Katastrophe. Sie sind in den vergangenen beiden Jahren 2018 und 2019 durch Stürme, Dürren, Schädlingsbefall und Waldbrände schwer geschädigt worden. Die Waldeigentümer erleben derzeit das dritte Dürrejahr in Folge. Die Kette von Wetterextremen macht deutlich, wie verletzlich dieses Ökosystem ist, und wie sehr es auf die nachhaltige Arbeit der Waldbewirtschafter ankommt, wenn die Wälder erhalten werden sollen.

Unsere Positionspapiere

Charta für den Wald

Logo Charta für den Wald
Wussten Sie schon?
Rund zwei Drittel der Wälder in Deutschland werden von den privaten, den kommunalen und körperschaftlichen Waldbesitzern gehegt und gepflegt.

Vor Ort

Unsere Verbände

Der Wald in Deutschland hat seit dem 1.1.2011

 

Tonnen CO2 aufgenommen.

Unsere Kampagne

Plakat „Wir sorgen für Nachwuchs“
DIN A1 (59,4 cm x 84,1 cm)
Zur Kampagne
Plakat „Das älteste Gewerbe der Welt“
DIN A1 (59,4 cm x 84,1 cm)
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Imageprojekt Waldhelden

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