Pressemitteilungen

Neue EU-Kommission muss Bürokratie-Notbremse ziehen

Berlin, 18. Juli 2024. Die neue EU-Kommission muss überflüssige Regulierung beseitigen und den ‚Green Deal‘ neu denken. Dazu hat Ursula von der Leyen als wiedergewählte Kommissionspräsidentin heute wichtige Ankündigungen gemacht. Der Verband AGDW – Die […]

AGDW: Stark steigende Risikobeiträge in der Berufsgenossenschaft erfordern höheren Bundeszuschuss

Berlin, 12. Juli 2024. Die Risikobeiträge der Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer an die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft steigen insbesondere wegen des als neuer Berufskrankheit anerkannten Parkinson-Syndroms um 18 Prozent. „Angespannte Beitragslage belastet viele Waldbesitzende unzumutbar. Wiederanheben der Bundeszuschüsse […]

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Finger weg vom Bundeswaldgesetz

Mit der gemeinsamen Kampagne warnen die großen deutschen Waldverbände vor den drohenden Gefahren eines neuen Waldgesetzes für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Wälder.

Unter dem Claim „Finger weg vom Bundeswaldgesetz!“ werden die Leistungen nachhaltiger Waldbewirtschaftung abgebildet und die Folgen politischer Regulierung in den Sozialen Netzwerken aufgezeigt. Kampagnen-Videos geben Einblicke in die Arbeit der Betriebe und rufen zum Mitmachen auf. Wer über den Wald, die aktuellen Herausforderungen durch den Klimawandel oder bürokratische Hindernisse sprechen und seine Forderungen an die Politik adressieren möchte, kann ein Handyvideo an info(at)waldgesetz-stoppen.de schicken oder sich für seine digitalen Kanäle Material auf der Kampagnen-Webseite herunterladen.

Finger weg vom Bundeswaldgesetz! Fotomaterial, Grafiken und Videos zur Kampagne finden Sie zur Ihrer Verwendung unter folgendem Link: www.unser-green-deal.de/waldgesetz-stoppen/

Aktuelles

Die Privatwaldbetriebe – BLK sind bei den forstlichen Berufsmessen am 11. Juni in Göttingen sowie am 14. Juni beim Berufsforum Forst an der FH in Erfurt mit einem neuen BLK-Messestand aufgetreten. In beiden Städten haben sich zahlreiche Studierende der Fachhochschulen und Universitäten auf der Messe eingefunden. Dank engagierter Standbetreuung seitens der Privatwaldbetriebe konnten sich die Studierenden über Perspektiven in privaten Forstbetrieben informieren. Neben den aktuellen und zukünftigen Berufsaussichten wurden vor allem Fragen zu den Zugangsvoraussetzungen für eine Bewerbung im Privatwald gestellt.

Ergänzend zur Berufsmesse bot sich in Erfurt die Gelegenheit zu einem Kurzvortrag, in dem die Studierenden einen kurzen Überblick über die BLK und die Betriebe erhalten haben.

Bei beiden Terminen wurde vielfach nach der Möglichkeit eines forstlichen Praktikums gefragt. Die Studierenden stellen viele allgemeine Fragen, da sie über die Thematik „Erwerbsforstbetriebe“ bisher nicht gut informiert waren.

„Wald ist Klimaschützer“

Themen

Der Klimawandel ist in den Wäldern angekommen. Die trockenen Sommer in den Jahren 2018, 2019 und 2020 und die Folgeschäden wie Schädlingsbefall und Waldbrände haben den Wäldern in Deutschland zugesetzt. Eine ganze Kette aus Stürmen, Dürre, Trockenheit und Schneebruch hat zu einer Jahrhundertkatastrophe in den Wäldern geführt.Mehr

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Jahresbericht 2023

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Die Waldwirtschaft

Von den 11,4 Millionen Hektar Wald in Deutschland sind 67 Prozent Privatwald sowie Kommunal- und Körperschaftswald. Fast die Hälfte (48 Prozent) der 11,4 Millionen Hektar sind Privatwald. Dabei bestehen erhebliche regionale Unterschiede. Der Anteil des Privatwaldes reicht von 24 Prozent in Hessen bis 67 Prozent in Nordrhein-Westfalen. Er überwiegt häufig in den dünner besiedelten ländlichen Regionen. Der Privatwald in Deutschland ist überwiegend klein strukturiert und zersplittert. Rund die Hälfte der Privatwaldfläche teilen sich Betriebe mit weniger als 20 Hektar. Nur 13 Prozent des Privatwaldes gehören zu Betrieben mit einer Größe über 1.000 Hektar. Die Eigentumsstrukturen haben sich historisch und regional unterschiedlich entwickelt. Die Klein- und Kleinstwaldflächen in Privatbesitz sind vielfach im Zuge der historischen bäuerlichen Besiedelung oder durch Erbteilung, Teilung der Allmende oder Aufforstung landwirtschaftlicher Flächen entstanden.
Deutschland ist mit rund 11,4 Millionen Hektar zu einem Drittel bewaldet. Die Waldfläche hat sich zwischen 2002 und 2012 nur wenig verändert. In der Summe hat die Waldfläche um rund 50.000 Hektar zugenommen. Der Wald enthält rund 93 Millionen Bäume mit ökologisch bedeutsamen Baummerkmalen und gut 224 Millionen Kubikmeter Totholz. Es wächst mehr Holz nach, als wir nutzen können. So hat Deutschland größere Holzvorräte als Schweden oder Finnland. Rund 90 Milliarden alte und junge Eichen, Fichten, Kiefern, Buchen und seltenere Baumarten prägen den Wald in Deutschland.
Die Eigentümer des Waldes bestehen aus drei großen Gruppen: die Körperschaften (z.B. Kirchen) und Kommunen verfügen über 19 Prozent des Waldes, Bund und Länder über 33 Prozent und die privaten Waldeigentümer über 48 Prozent. Die größte Eigentümergruppe sind damit die rund zwei Millionen privaten Waldeigentümer, die mit ihrer multifunktionalen, nachhaltigen Forstwirtschaft etwa die Hälfte der deutschen Waldfläche bewirtschaften. Die AGDW setzt sich für die Interessen der privaten Waldeigentümer sowie der Körperschaften und Kommunen ein.
Neben seinen Funktionen als Kohlenstoffsenke, Klimaschützer und Erholungsgebiet ist der Wald in Deutschland ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Das Cluster Forst und Holz bietet rund 1,2 Millionen Menschen in fast 130.000 Betrieben Arbeit und steht für rund 180 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr.

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Wussten Sie schon?
Rund zwei Drittel der Wälder in Deutschland werden von den privaten und körperschaftlichen Waldbesitzern gehegt und gepflegt.

Vor Ort

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Zahlen und Fakten

67 %

Privat- und Körperschaftswald

33 %

Staatswald