Im Januar trafen sich rund 25 Interessierte zur Gründung der „Jungen Waldeigentümer – AGDW“ in Berlin.  Ziel soll es sein, unter dem Dach der AGDW ein deutschlandweites Netzwerk junger Waldeigentümer aufzubauen und dieses sowohl innerhalb der AGDW und der Landesverbände als auch nach außen zu vertreten. „Mit dieser Initiative erhalten die jungen Waldeigentümer eine Stimme und eine Interessenvertretung“, sagte Alexander Zeihe, Hauptgeschäftsführer der AGDW. „Vor dem Hintergrund des Generationenwechsels ist ein solches Netzwerk von großer Bedeutung, um die Familienforstbetriebe zu stärken.“

Eingeladen sind sowohl zukünftige wie auch bereits tätige junge Waldeigentümer sowie jene, die sich für die Forstwirtschaft, den Waldbau und den Einsatz für das Eigentum begeistern. Dabei ist weder die Betriebsgröße noch das Alter entscheidend. Die Freude am Wald und die Motivation, für dessen nachhaltige Bewirtschaftung gemeinsam einzutreten, sind das bindende Element. „Es ist wichtig, dass sich die junge Generation, die später die volle Verantwortung für einen Wald trägt, organisiert“, sagte Moritz Raben, einer der Gründer der Jungen Waldeigentümer. „So können sie ihre Interessen in die Verbandsarbeit und in die Politik einbringen und ein eigenes Netzwerk bilden.“

Um diese gemeinsame Basis für die Arbeit der Jungen Waldeigentümer zu schaffen, stehen waldbauliche und politische Exkursionen im Vordergrund. Neben der Erweiterung der eigenen forstwirtschaftlichen Perspektiven, sollen die Kontakte untereinander aufgebaut und gestärkt werden.

Die bestehenden Jugendorganisationen, die sich bereits für das Eigentum und die Forstwirtschaft einsetzen, sollen dabei nicht übergangen, sondern vielmehr ergänzt werden. Eine intensive Kooperation und enge Zusammenarbeit sind somit ein Schlüsselelement einer erfolgreichen Arbeit.

Zurzeit werden die Grundlagen der Arbeit der Junge Waldeigentümer gelegt. So wird eine Satzung zu den Strukturen und Zielen formuliert, die Mitgliederkartei aufgebaut und die erste waldbauliche Exkursion geplant. Diese wird Ende Mai/Anfang Juni in der Nähe von Göttingen oder Erfurt stattfinden und neben den waldbaulichen Themen auch Anlass sein für die Entscheidung zur Satzung und Wahl des neuen Vorstands. „Auch für die AGDW ist die Schaffung einer professionellen Struktur durch die ein wichtiger Schritt“, sagte Zeihe. „So können neue Ideen und Impulse an den Verband weitergegeben werden.“

Um mit den Jungen Waldeigentümer die hoch gesteckt Ziele zu erreichen, werden die Unterstützung der Landesverbände und eines jeden Waleigentümers gebraucht.

Kontakt: junge@waldeigentuemer.de oder telefonisch unter 0175 251 30 32.