Aktuelle Schäden durch Dürre, Stürme, Schädlinge

Seit dem ersten Dürresommer in 2018 ist der Wald aufgrund anhaltender und wiederkehrender Trockenheit in einem alarmierenden Zustand. Die Trockenheit hat in vielen Teilen Deutschlands zu einer hohen Waldbrandgefahr geführt, viele Wälder sind immer wieder von einem großen Schädlingsbefall betroffen, Jungpflanzen vertrocknen. Die Schäden müssen schnell beräumt, die Kahlflächen wiederbewaldet werden.

Hier finden Sie Bilder aus ganz Deutschland von den Schäden in den Wäldern.

Waldbrände

Vor allem in Ostdeutschland kommt es im Sommer immer wieder zur höchste Waldbrandwarnstufe. In Brandenburg und Sachsen-Anhalt herrscht immer wieder eine akute Waldbrandgefahr. Laut Bundesfeuerwehrverband kann die Situation außer Kontrolle geraten, falls ein Feuer entsteht. Auch Nordrhein-Westfalen ist im Sommer stark von Waldbränden betroffen: Der Waldbrand in Gummersbach (siehe Fotos) in 2020 hat rund 50 Hektar Wald zerstört. Für die dortige Feuerwehr war dies der größte Einsatz seit über 30 Jahren.

Schädlinge

In vielen Wäldern hat im Frühjahr 2020 die rasante Vermehrung von Schädlingen begonnen. Alle Baumarten sind betroffen, Nadel- und Laubbäume gleichermaßen. In Bayern etwa setzt der Schwammspinner Eichen- und Buchenwäldern zu und sorgt für Kahlfraß (siehe Fotos 1+2), in Nordrhein-Westfalen (Foto 3) und Niedersachsen hat die Verbreitung von Borkenkäfer & Co. begonnen.

Abgestorbene Bäume

Vertrocknete Wälder, abgestorbene Bäume und Sturmholz sind mittlerweile in ganz Deutschland zu finden. In manchen Teilen konnte die Schadflächen noch nicht wieder aufgeforstet werden. Zu groß waren die Schäden. Abgestorbene Buchen in Bayern Zählen dazu (Bild 1), Sturmholz in Baden-Württemberg (Bild 2) und vertrocknete Wälder in Nordrhein-Westfalen (Bild 3).