Das Bundeskabinett hat heute (13.5.) den Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes beschlossen. Die ursprünglich vorgesehene Kaskadenpflicht für feste Biomasse war zuvor gestrichen worden. Dazu erklärt der Präsident des Verbandes AGDW – Die Waldeigentümer, Prof. Andreas Bitter:
„Die planwirtschaftlich anmutende Kaskadenpflicht ist vom Tisch. Damit hat die Vernunft gesiegt. Die ursprünglich geplante starre Nutzungshierarchie hätte funktionierende Wertschöpfungsketten gefährdet und durch aufwändige Nachweispflichten zusätzliche Bürokratie geschaffen. Das hat die Koalition rechtzeitig erkannt.
Wie trägt die Holzenergie zur Wärmewende bei?
Mit dem vom Kabinett heute beschlossenen Gesetzentwurf ist gewährleistet, dass die Holzenergie als erneuerbarer, regional verlässlich verfügbarer Energieträger weiterhin erhebliche Beiträge für eine klimaschonende Strom- und Wärmeversorgung leisten kann. So steuerte die Holzenergie im vergangenen Jahr rund 65 Prozent der gesamten Wärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien in Deutschland bei. Die Holzenergie trägt damit in Zeiten geopolitischer Krisen maßgeblich zur Versorgungssicherheit bei und ist ein wichtiger Faktor für die Wertschöpfung im ländlichen Raum.
Vertrauen in die nachhaltige Waldbewirtschaftung
Für anstehende Entscheidungen der Regierung mit Einfluss auf die Forstpolitik muss nun gleichfalls gelten: Statt dirigistischer Eingriffe braucht es Vertrauen in die nachhaltige Waldbewirtschaftung und in marktwirtschaftliche Lösungen“, betont Bitter.
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