Die Ausbildung zum Forstwirt ist nicht nur beliebt, die Azubis sind auch erfolgreich: Rund 650 Azubis bestanden zuletzt die Prüfung, bei stark steigendem Frauenanteil.

Rund eine Million Menschen arbeiten in Deutschland in den Forst- und Holzbranchen. Eine wichtige Berufsgruppe unter ihnen: Die Forstwirtinnen und Forstwirte.

Die Zahl der Absolventen in diesem Waldberuf steigt! Im Jahr 2024 legten laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) 648 Azubis die Prüfung Forstwirt/in erfolgreich ab. Besonders erfreulich: Die Zahl der Absolventinnen hat sich seit 2014 mehr als verdreifacht, auf 66 im Jahr 2024.

Die Entwicklung einer steigenden Zahl erfolgreicher Abschlussprüfungen Forstwirt/in vollzieht sich vor dem Hintergrund eines rückläufige Trends in der dualen Berufsausbildung. Denn die Zahl der erfolgreichen Abschlussprüfungen in der dualen Berufsausbildung sank zuletzt insgesamt in Deutschland auf ein Allzeittief. Die Forstwirts-Ausbildung wächst gegen den Gesamttrend.

Wichtig für den Beruf Forstwirt/in ist gutes technisches Verständnis, nicht nur bei der Arbeit in Fahrzeugen oder mit der Motorsäge. Denn sei es Holzvermessung oder Holztransport: Die Arbeit als Forstwirt/in wird immer digitaler.

Privat- und Kommunalwaldbetriebe bieten für Azubis ebenso wie für Forstwirtinnen und Forstwirte attraktive Einstiegsmöglichkeiten in den Beruf. Mehr Informationen finden Sie hier.

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Die Wissenschaft vom Wald und seiner Nutzung steht bei jungen Menschen weiterhin hoch im Kurs. Im Wintersemester 2024/25 waren an den deutschen Universitäten und Hochschulen 6.602 Studierende für Studiengänge der Forstwissenschaften und -wirtschaft eingeschrieben. Das waren 54 Prozent mehr als 20 Jahre zuvor. Im Wintersemester 2004/05 waren 4.291 Studierende der Forstwissenschaften und -wirtschaft gezählt worden, zum Auftakt des Jahrtausends 2000/01 erst 3.595. Zugleich war das Wintersemester 2000/01 das erste, in dem mehr als 1.000 Studentinnen der Forstwissenschaften und -wirtschaft in Deutschland immatrikuliert waren. Die Zahl und der Anteil der weiblichen Studierenden steigt weiterhin stetig. Im Wintersemester 2024/25 waren es 2.585 Studentinnen der Forstwissenschaft und -wirtschaft, das entsprach einem nun auf 39 Prozent gestiegenen Anteil.

Vier Universitäten und fünf Hochschulen bieten Forstwissenschaft oder -wirtschaft als Bachelor-Studiengang an. Auch duale Forst-Studiengänge in Kooperation mit Unternehmen gibt es. Vereinzelt bestehen auch berufsbegleitende Master-Studiengänge.

Privat- und Kommunalwaldbetriebe bieten für Absolventinnen und Absolventen ebenso wie für Berufserfahrene attraktive Einstiegsmöglichkeiten, wie der Verband AGDW  – Die Waldeigentümer betont. Vom Trainee bis zur Betriebsleitung eröffnen sich interessante Möglichkeiten. Mehr Informationen finden Sie bei der Betriebsleiterkonferenz (BLK) hier.

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In einer Zeit, in der immer mehr Menschen großes Interesse an Nachhaltigkeit und der Natur haben, ist es umso wichtiger, dass ausreichend Fachpersonal da ist.

Alle den Wald betreffenden Entscheidungen, von der richtigen Pflanzmethode über Bejagungsstrategien bis hin zu Bewirtschaftungsplänen, bringen ihre Auswirkungen oft erst in der Zukunft mit sich, weswegen qualifiziertes Fachpersonal umso mehr von Bedeutung ist.

Der berufliche Einstieg in einen grünen Beruf kann über mehrere Wege erfolgen. Zum einen gibt es die klassische Ausbildung zum Forstwirt, auf die ein Forstwirtschaftsmeister folgen kann.

Wer Revierförster werden will, muss einen Bachelorstudiengang in Forstwirtschaft oder Forstwissenschaften an einer Universität oder einer Fachhochschule absolvieren, was auch dual erfolgen kann. Nach dem Bachelorstudium folgt in der Regel noch eine praktische Ausbildung in Form eines Anwärters, Trainee, o.Ä.

Für alle, die sich in einem bestimmten Fachbereich spezialisieren oder den Bachelorstudiengang noch vertiefen möchten, stehen verschiedene Masterstudiengänge von Holztechnik bis hin zur internationalen Forstwirtschaft zur Auswahl.

Es gibt also viele verschiedene Möglichkeiten in einen dieser vielseitigen, naturnahen Berufe einzusteigen.

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