Richtiges Verhalten schützt

Brände gehören zu den größten Bedrohungen für den Wald – auch in Deutschland. Im Jahr 2025 wurden bundesweit 1.175 Waldbrände registriert, die sich auf eine Fläche von 2.626 ha Hektar Wald erstreckten.

Waldbrände sind lebensbedrohlich, zerstören Werte, Flora und Fauna.
Die meisten Waldbrände ließen sich durch gutes Verhalten verhindern. Denn auf natürliche Ursachen wie Blitzschlag sind die wenigsten Waldbrände zurückzuführen. Viel häufiger sind Fahrlässigkeit und Vorsatz, nämlich gedankenloses Verhalten im Wald oder sogar Brandstiftung.

Wer den Wald schützen will, hält sich an einfache Grundregeln, um Waldbrand zu vermeiden:
• Kein Rauchen im Wald. Das heißt auch: Keine Zigarettenkippen aus dem Autofenster werfen!
• Kein offenes Feuer im Wald oder am Waldrand. Auch Laternen oder Fackeln sind im Wald tabu.
• Parken im Wald nur auf dafür gekennzeichneten Flächen! Denn Katalysatoren oder heiße Auspuffrohre können trockenes Gras entzünden.

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Seit 2018 mit der von Trockenheit und Dürre geprägten Witterung hat der Wald verstärkt mit Wasserknappheit und Schädlingsbefall zu kämpfen. Besonders in Gebieten mit einem hohen Anteil an Fichten haben die Schäden durch den Borkenkäfer zu riesigen Freiflächen geführt. Die Wiederaufforstung ist nun eine dringende Aufgabe, welche die Waldbesitzenden in Angriff genommen haben.

Thüringen und Nordrhein-Westfalen haben seit 2018 mit Anteilen der Schadfläche an der gesamten Waldfläche von 21,9 Prozent bzw. 15,6 Prozent die größten Schäden zu verzeichnen. Aber auch andere Bundesländer wie z.B. Hessen und Sachsen-Anhalt sind stark betroffen.

Um die Wälder resilienter gegenüber solchen Krisen zu machen, ist es heute wichtiger denn ja, den Waldumbau mit standortgerechten Baumarten voranzutreiben, um das Risiko von Ausfällen für die Zukunft zu verringern.

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Ältere Bäume über 60 Jahre sind der Waldzustandserhebung des Bundes zufolge überdurchschnittlich von Schäden betroffen. In dieser Gruppe liegt der Anteil der Bäume mit deutlicher Kronenverlichtung laut Bundeslandwirtschaftsministerium bei 43 Prozent und ist in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen.

Bei den jüngeren Bäumen bis 60 Jahre wurden hingegen deutliche Kronenverlichtungen nur bei 16 Prozent der Bäume beobachtet.

Die Kluft verdeutlicht die Risiken überalterter Bestände. Mit aktiver Waldbewirtschaftung lässt sich für eine Verjüngung der Altersstruktur sorgen, um die Stabilität der Wälder langfristig zu sichern. Das ist auch gut für die Entwicklung strukturreicher, standortgerechter Wälder.

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